9
Okt
2008

es hat ganze...

... drei tage gedauert, bis ich mal wieder feststellen konnte, dass der nervkollege (nk) unmöglich ist.

situation a:
seine mutter ist zur zeit in reha. die arme hatte einen hirntumor (als erste ausfallerscheinungen auftraten und man noch nicht wusste, was es ist, kam von nk der spruch "die will doch nur aufmerksamkeit"), wurde operiert und jetzt eben reha. in der dritten woche. dann kam die diskussion über eine verlängerungswoche, die mutter will nicht. und dann erzählt mir nk, was er zu ihr gesagt hat, nämlich "nur weil du in der woche geburtstag hast, gehst du doch nicht heim. du bleibst noch in der reha". sie könne das schliesslich nicht mehr entscheiden. ich finde es wirklich schlimm. ich habe verständnis dafür, dass dies eine schwierige situation ist. den mobilen pflegedienst zu organisieren, pflegestufen feststellen zu lassen, nebenher das eigene familienleben. da ist eine woche weitere reha eine woche schonfrist vor dem völlig veränderten leben, dass dann folgt. aber die art und weise wie er damit umgeht, diese selbstgerechtigkeit, die er nicht nur in diesem punkt an den tag legt - da könnte ich mit schöner regelmässigkeit kotzen. ganz ehrlich.

situation b:
kollege k. hat die probezeit überstanden und überlegt, wie er seinen einstand gibt. ob er mal was anderes mitbringen solle als kuchen (den gibt es bei uns im büro oft), vielleicht mal was herzaftes, belegte brötchen oder so. kommentar nk: "mach doch kuchen, dass ist billiger". sonst müsste man ja am ende hier kalte platten bringen. doch dann kam der eigentliche aufreger für mich. wir sitzen hier im büro mit unseren externen programmierern (von einer unternehmensberatung). diese sind schon seit ca. 3 jahren hier, lange bevor nk dazu kam. hier herrscht immer gute stimmung und wir haben eine tolle atmosphäre. im beisein von diesen sagte nk dann allen ernstes zu k. "mach das doch freitags, dann sind die berater nicht hier". da ist mir dann die hutschnur geplatzt und ich habe mich mal spontan über das thema teamgeist und kollegialität auslassen müssen. nk meinte dann nur, er hätte diese woche ja auch dienstags kuchen mitgebracht, als die anderen da waren. ich weiss aber, warum er dienstags und nicht montags den kuchen gebracht hat: montags war der chef nicht da. so was hasse ich ja, überall immer alles abgreifen, jede gelegenheit für sich ausnutzen, aber nie auch mal was geben wollen. ätzend.

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