seelisches

18
Jun
2008

einfach nur...

... kaputt. so fühle ich mich.

arbeitsmässig stehe ich ziemlich unter strom, woran sich so schnell auch nichts ändern wird (eher im gegenteil) und die andauernde beschallung nachts trägt dazu bei, dass ich nicht wirklich ausgeruht bin (ich bin eine spassbremse, ich weiss).

dazu noch ein wenig freizeitstress und schon bin ich erledigt.
ich glaube, jetzt ist es soweit.
ich bin alt.

13
Mai
2008

die gute alte...

... putztherapie hilft recht zuverlässig (genauso wie schokolade oder shoppen). mir geht's besser und die fenster sind blitzeblank. jetzt miste ich noch ein wenig im büro, das ist auch überfällig.

krisen in positive (putz)energie umwandeln, das hat doch was.

31
Mrz
2008

es ist schon komisch...

... mein verhältnis zur kirche.

als kind/ jugendliche war ich sehr engagiert, bin direkt nach der kommunion messdiener geworden, mitglied der jugendgruppe, pfingstfreizeiten, teilnahme an div. seminaren, etc. etc. im laufe der jahre hat sich das alles (leider?) verloren, in der kirche hat man mich nur noch bei den diversen hochzeiten gesehen, zu denen wir eingeladen waren.

gestern waren wir nun auf eine kommunion eingeladen, von der jüngsten tochter meiner damaligen firm- und jugendgruppen-leiterin (meine güte, 20 jahre kennen wir uns jetzt). und es war schon komisch - dieser gottesdienst, diese altvertrauten rituale, der gesang des kirchenchores - das alles berührte mich sehr. ich saß da mit gänsehaut und merkte, wie sehr mich das alles noch anspricht. ich kann es gar nicht rational erklären, es ist rein gefühlsmäßig.

ich weiss auch nicht, dieses gefühl, mich engagieren oder wieder mehr mit der kirche in kontakt treten zu wollen überfällt mich immer wieder. obwohl ich mich gar nicht mal als sonderlich gläubigen menschen bezeichnen würde und in vielen dingen die haltung der kath. kirche nicht teilen kann. trotzdem. irgendwie lässt sie mich nicht los.

28
Feb
2008

gestern...

... abend habe ich - eigentlich im spass - zum liebsten gesagt, dass mein leben immer nur aus warten besteht. später, als ich so darüber nachdachte, wurde mir klar, dass in dieser äußerung auch ein guter brocken warheit enthalten ist.

ich warte auf so vieles, darunter natürlich mehr oder weniger wichtiges. aber ich warte. dass sich etwas ändert, etwas passiert. einfluss kann ich auf die wenigsten punkte nehmen.

das heisst nicht, dass ich unglücklich bin, ganz bestimmt nicht, aber irgendwie habe ich das gefühl, noch in der luft zu hängen. nicht angekommen zu sein - bei was oder wo auch immer. wobei sich natürlich auch die frage stellt, ob das jemals der fall sein wird.

31
Jan
2008

kölle alaaf...

... ich geh dann mal feiern.

auch wenn ich so gar keine lust habe.
und mich in dem kleidchen wie ein aufgehübschter brauereigaul fühle (zumindest scheint mein hintern darin so breit zu sein).
scheiss gruppenzwang.

karneval

jedes jahr der gleiche mist, nur weil ich mit den mädels losziehe, verabschiedet sich mein selbstbewusstsein. und das auch nur, weil die alle so dünn sind und ich mich jedesmal wie die quoten-dicke fühle.

31
Dez
2007

vorbei...

... ist das jahr 2007. fast.

eine bilanz ist schnell gezogen - es war durchwachsen. finanziell gesehen sogar katastrophal, was wir natürlich der mistkarre zu verdanken haben. da diese nun entsorgt ist, kann es dahingehend nur besser werden. von meiner psyche her was es ebenfalls sehr durchwachsen - von himmelhoch jauchzend bis zu tode betrübt war alles dabei, wobei letzteres leider dominierte. ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann ich mal ein jahr hatte, in dem ich so gegen meinen eigenen pessimismus zu kämpfen hatte. highlight des jahres war natürlich der jobwechsel des liebsten - damit sind uns schon viele ängste genommen worden. das mit dem schwanger werden hat ja nicht geklappt, aber nun gut, dann haben wir schon mal einen guten vorsatz für's nächste jahr... ;-)

guten rutsch ins neue jahr 2008!

12
Okt
2007

schon merkwürdig...

.... aber dadurch, dass ich jetzt 2x die woche mitten ins zentrum zu meinem fitnessstudio fahre und dort durch die strassen gehe, fühle ich mich der stadt irgendwie viel mehr verbunden. viel mehr wie ein teil von ihr.

und ich ertappe mich dabei, dass ich vor mich hin lächel und einfach nur glücklich bin. in solchen momenten möchte ich die stimmung mit jedem sinn und jeder pore aufsaugen, um sie mir so lange wie möglich zu bewahren.

5
Jul
2007

vielleicht...

... ist das, was ich für eine realistische einstellung halte, tatsächlich einfach nur pessimismus. vielleicht sehe ich wirklich immer alles zu schwarz. der liebste sagt, bei mir gibt es immer nur schwarz oder weiß, kein grau. es ist entweder alles super oder alles schlecht, ein "so mittel, aber ok" gibt es nicht.

ich habe mich früher immer für einen optimistischen menschen gehalten, aber ich weiss nicht, wann sich das geändert hat. oder warum. im moment habe ich immer wieder das gefühl, ich sitze in einem loch, aus dem ich nicht raus komme, egal was ich anstelle. die gedanken wälzen sich in meinem kopf hin und her, ohne irgendwie einen positiven impuls auszulösen.

note to myself:
nimm mal alles ein wenig leichter. mach dir nicht so viele gedanken. und lebe einfach mal wieder, ohne ständig alles in frage zu stellen.

tschakka.

30
Mai
2007

manchmal...

... wünsche ich mir so arg, dass alles irgendwie gut wird, dass es fast schon weh tut.

10
Mai
2007

achtung, jammerpost...

genervte grundstimmung... das trifft es im moment ganz gut.

woran es liegt?
ach, diverses.

ich habe keinen bock mehr auf unsere chronische pleite und die damit verbundene sparerei. jedesmal, wenn ich denke, jetzt haben wir es geschafft, kommt wieder irgendwas. sommerreifen, steuer, alles mögliche. es ist einfach scheisse, wenn man jeden cent zweimal umdrehen muss. daraus folgt:
- geburtstag feiern is nich, weil kein geld
- friseurbesuch is nich, weil kein geld
- klammotten kaufen is nich, weil kein geld
- weggehen is nich, weil kein geld
- etc. is nich, weil kein geld

ich bin es wirklich leid, aber ohne sparen kommen wir da nie raus.

und dann ist da noch das jobthema des liebsten.
er gibt sich enorme mühe, hat 20 bewerbungen offen, aber es ist so verdammt zäh. wenn da wenigstens mal was bei rumkommen würde! diese ewige warterei ist ätzend. da kann er überhaupt nichts für, gott bewahre, so ist das nicht gemeint, ihn nervt das ja genauso.

und aus dem warten auf einen job folgt natürlich die verschiebung der kinderplanung. das nervt mich auch. irgendwie habe ich mir immer gedanken gemacht, will ich, will ich noch nicht, bin ich dem ganzen gewachsen... und mit unserem ursprünglichen entschluss, im mai die pille abzusetzen, hatte ich mich einfach gründlich mit dem thema auseinander gesetzt. ich hatte mich "seelisch und moralisch" drauf eingestellt und das gefühl, das es jetzt passt. und jetzt hänge ich hier, sehe irgendwie nur noch frauen mit dicken bäuchen, habe niedliche babies im freundeskreis und denke immer nur "schade, wer weiss ob/ wann es mal bei uns so sein wird". ja, ich bin da grad eher negativ, stimmt schon und eigentlich müßte ich noch froh sein, dass ich wenigstens noch die möglichkeit habe. nicht wie eine gute freundin, die es erfolglos seit knapp einem jahr mit künstlicher befruchtung versucht... wie muss sie sich erst fühlen. aber trotzdem kann ich da nicht aus meiner haut raus.

und der liebste muss es dann ausbaden, weil ich wegen jedem mist explodiere. der arme.

naja, wird auch irgendwann wieder besser, aber ich musste jetzt einfach mal jammern...
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